Rechtsanwalt und Avvocato Stefan Heiermann - Fachanwalt für Strafrecht

Fachanwalt Strafrecht

Fachanwalt für Strafrecht

Stefan Heiermann

Rechtsanwalt & Avvocato

Fachanwalt für Strafrecht

Rechtsanwalt Heiermann ist Fachanwalt für Strafrecht. Er ist damit befugt und qualifiziert neben der Berufsbezeichnung "Rechtsanwalt" auch die Bezeichnung "Fachanwalt für Strafrecht" zu führen.

Als Fachanwalt für Strafrecht hat Rechtsanwalt Heiermann besondere Kenntnisse unter anderem in den Bereichen der Methodik und des Rechts der Strafverteidigung, des Straf- und Jugendstrafrechts, des Wirtschafts- und Steuerstrafrechts, des Betäubungsmittel-, Verkehrs-, des Strafverfahrensrechts, der Ordnungswidrigkeitenverfahren sowie dem Strafvollstreckungs- und Strafvollzugsrechts nachgewiesen.

Als Fachanwalt für Strafrecht nimmt Rechtsanwalt Heiermann an regelmäßigen fachbezogenen Fortbildungen teil.  

Auf dem Gebiet des Strafrechts wird Rechtsanwalt Heiermann, Fachanwalt für Strafrecht, als Strafverteidiger sowohl im Bereich der Wahl-, als auch der Pflichtverteidigung tätig.

Rechtsanwalt Heiermann aus Wetter (Ruhr) ist als Fachanwalt für Strafrecht, Ansprechpartner im Strafrecht, Strafverteidiger und Pflichtverteidiger, bundesweit, im  gesamten Ruhrgebiet und insbesondere in den Städten Wetter, Herdecke, Witten, Hagen, Dortmund, Bochum, Gevelsberg, Vorhalle, Schwelm, Sprockhövel, Essen, Hattingen, Wuppertal, Remscheid, Unna, Hamm, Münster, Siegen, Gießen, Lüdenscheid, Olpe etc.

Auf dem Gebiet der Ordnungswidrigkeiten befasst sich Rechtsanwalt Heiermann mit der Verteidigung in Bußgeldsachen. Hierzu zählen Einspruchsverfahren gegen Bußgeldbescheide unter Anderem bei Geschwindigkeits- und Rotlichtverstößen sowie Abstandsunterschreitungen. Überdies Einsichtnahme in die Flensburger Punktedatei, Beratung bei Führerscheinentzug und Fahrverbot.

 

Aktuelles aus der Rechtsprechung:

Der Bundesgerichtshof hat mit seiner Entscheidung vom 01.03.2018 - StR 399/17 - das Urteil des Landgerichts Berlin, das zwei Autofahrer wegen mittäterschaftlich begangenen Mordes zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt hatte, insgesamt aufgehoben. Die Verurteilung wegen Mordes konnte aus Sicht des BGH keinen Bestand haben, weil sie auf einer in mehrfacher Hinsicht rechtsfehlerhaften Grundlage ergangen ist; so trage bereits der vom Landgericht Berlin festgestellte Geschehensablauf nicht Annahme eines vorsätzlichen Tötungsdelikts, überdies leide die Beweiswürdigung der Strafkammer des Landgerichts hinsichtlich der subjektiven Seite der Tat unter durchgreifenden Mängeln und schließlich sei die Verurteilung wegen mittäterschaftlich begangenen Mordes rechtlich nicht haltbar.

 

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Führt ein Dieb Pfefferspray mit sich, so begeht er einen Diebstahl mit Waffen gemäß § 244 Abs. 1 Nr. 1a StGB. Denn Pfefferspray stellt entweder eine Waffe oder ein gefährliches Werkzeug dar.

Lt. Bundesgerichtshof wird das Pfefferspray von § 244 Abs. 1 Nr. 1a StGB erfasst wobei es unerheblich sei, ob es sich um eine Waffe oder um ein gefährliches Werkzeug handelt. Nach Ansicht des BGH spreche für die Eigenschaft als Waffe im strafrechtlichen Sinn der Umstand, dass mit Pfefferspray gefüllte Dosen als tragbare Gegenstände gemäß § 1 Abs. 2 Nr. 2a des Waffengesetzes als Waffen im waffenrechtlichen Sinn gelten können. Zumindest stelle es aber ein anderes gefährliches Werkzeug dar, weil das in der Dose enthaltene Pfefferspray nach seiner konkreten objektiven Beschaffenheit geeignet sei, einem Opfer eine erhebliche Körperverletzung zuzufügen.

Fundstelle: BGH, Entscheidung vom 20.09.2017 - 1 StR 112/17 -